Stadt der Vielfalt

Schwechat ist eine Stadtgemeinde mit 18.564 EinwohnerInnen, Nebenwohnsitz 2.129 (Stand 1. Jänner 2018) südöstlich von Wien, am Fluss Schwechat. In der Zuständigkeit der Stadtgemeinde Schwechat befinden sich das Stadtgebiet Schwechat und die Katastralgemeinden Kledering, Mannswörth und Rannersdorf. Bekannt ist die Stadt durch den Internationalen Flughafen von Wien, die größte Erdölraffinerie Österreichs im Besitz der OMV sowie das als Marke geläufige Schwechater Bier der Brauerei Schwechat.

Da die Sicherheitsverwaltung durch die Landespolizeidirektion Niederösterreich erfolgt, hat Schwechat ein eigenes Kfz-Kennzeichen: SW.
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: SW
Fläche: 44,83 km²
Koordinaten: 48° 8′ 28″ N, 16° 28′ 43″ O
Höhe: 162 m ü. A.
EinwohnerInnen: 18.564 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 2320
Vorwahl: 01

Stadtwappen

Am 11. November 1921, zwei Jahre nach dem Zusammenbruch der Monarchie, beantragte der Schwechater Gemeinderat die Erhebung zur Stadt und ersuchte ein Jahr danach, am 5. Dezember 1922, um die Verleihung eines neuen Stadtwappens. An dem von der Gemeinde eingesandten Entwurf kritisierte der zuständige Wappenzensor des Innenministeriums, Sektionschef Heinrich Seydl, „dass die Städte solche Prachtstücke, wie es die Wassermänner als Schildhalter sind, nicht führen dürften“. So baten die Schwechater das Innenministerium am 14. Dezember 1922 um die Einbeziehung der Wassermänner in das Schild. Dem Wunsch wurde entsprochen und die Schwechater erhielten am 12. April 1923 ihre neue Wappenurkunde, in der das neue Wappen folgendermaßen beschrieben war.

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Schloss Rothmühle

Rothmühle © Stadtgemeinde Schwechat

Die Mühle, um die schon im Mittelalter eine schlossähnliche Festung errichtet wurde, wurde erstmals im Jahr 1244 in Zusammenhang mit der Pfarrkirche St. Gilgen in Gumpendorf, die Nutznießer der Erträge war, erwähnt.

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Schloss Altkettenhof

Schloss Altkettenhof © Stadtgemeinde Schwechat

Das Schloss Altkettenhof wurde als Familiensitz von Anton Dreher II. Anfang des 20. Jahrhunderts neu errichtet. Der Standort dieses, noch heute imposanten Gebäudes, kann jedoch auf eine lange Geschichte zurück blicken. 

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Städtische Büchereien

Bücherei Regale © Stadtgemeinde Schwechat

Die Bücherei, die sich vor dem Krieg in den Schwechater Hammerbrotwerken befunden hatte, übersiedelte 1947 in das Gebäude des ehemaligen „Figdor-Brauhauses“ in die Bruck-Hainburger-Straße Nr. 1 und wurde dort bis September 1954 von Josef Trampitsch und später von Anna Poihs geleitet und anschließend der nun wieder unabhängigen Stadtgemeinde Schwechat übergeben.

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Felmayergarten

Enten im Felmayergarten © Stadtgemeinde Schwechat

Nach neuersten Erkenntnissen dürfte Franz Felmayer, Besitzer der damaligen Altkettenhofer Stoffdruckerei, im Jahr 1886 auf den Äckern gegenüber seiner Fabrik in der Himberger Straße (heute Nr. 26) einen kleinen Gutshof mit drei Gebäuden, ein Wohnhaus für die Landarbeiter, ein Haus für Kuh-, Schweine- und Hühnerställe und einen Stadel errichtet haben.

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Römer in Schwechat

Als Anfang des Jahres 2010 auf dem Areal Wiener Straße / Alanovaplatz die Arbeit zu einer ersten, großen Ausgrabung in moderner Zeit aufgenommen wurde, war man sich im Allgemeinen bewusst, dass es sich um den Boden des ehemaligen Römerkastells handelte. Dass die Ausgrabungen für derartige Sensationen sorgen würden, das hatte man sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwartet.

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Wallhof

Mitte des 12. Jahrhunderts wurde ein „Edler“ namens Rainhardt vom Babenberger Markgrafen Leopold III. mit einem Landgut am Gebiet des heutigen Rannersdorf belehnt.

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