Biberlehrpfad

Biberlehrpfad © Stadtgemeinde Schwechat

Verständnis für die seltene Tierart soll geweckt werden 
In Schwechat wird der etwas andere Umgang mit Bibern gepflegt. Entlang eines Lehrpfades können sich Interessierte über das Leben dieser faszinierenden Tiere informieren.

Schautafeln
Andernorts zum Fang und Tötung freigegeben widerfährt Bibern in Schwechat ein weitaus freundlicheres Schicksal: Populationen werden gezielt gefüttert – um den Schaden an Bäumen und Sträuchern entlang von Flussläufen möglichst gering zu halten – und es wurde ein eigener Lehrpfad mit Schautafeln eingerichtet und dieser Tage fertig gestellt.

Der Biberlehrpfad befindet sich bei der Einmündung des Kalten Ganges in die Schwechat.

Natur freien Lauf lassen
Der letzte Biber Österreichs wurde 1863 in Fischamend erlegt. Über einen langen Zeitraum, bis in die 1970er Jahre war der Biber in Österreich ausgestorben und wurde dann wieder angesiedelt.

Es gibt entlang der Schwechat und auch an anderen Flussläufen in der Stadt Biberreviere. Gefüttert werden die Biber mit Zweigen und Zuckerrüben, so wird auch die Vegetation am Ufer geschützt. Trotzdem kann es sein, dass der eine oder andere Baum gefällt wird.

Keine Überpopulation
Dass diese Behandlung zu einer Überpopulation führen wird, ist nicht zu befürchten. Biber leben in streng aufgeteilten Revieren mit einer limitierten Anzahl von Bewohnern. Wer überzählig ist, muss gehen – oder um das Revier kämpfen, was oft tödlich endet. Die Zahl der Biber in einem Gebiet wird also nie über eine bestimmte Grenze wachsen.


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