Ingrid Antoni

Ingrid Antoni © Stadtgemeinde Schwechat

Gitarre, Gitarrengruppe

Ich wurde am 20. September 1955 in Wien in eine musikalische Familie geboren. Bei uns liefen oft
die zahlreichen Schallplatten meiner Eltern – vor allem klassische, was mich schon früh geprägt hat.
Nach Blockflöte in der Volksschule kam dann die große Entdeckung, als ich ehrfurchtsvoll die Laute
meiner Oma von der Wand nehmen durfte und ausprobieren. Prompt erhielt ich meine erste Gitarre,
und bekam einen Lehrer, der alle Instrumente unterrichtete, aber keines (glaube ich) spielen konnte.
Als ich dann in der Musikschule mit offenen Armen aufgenommen wurde, da ich ja schon viel konnte,
musste ich erst einmal die richtige Technik lernen.
Als Teenager hatte ich viele Hobbies, das wichtigste war aber Malen. An der Kunsthochschule hat
man mich nicht genommen, aber an der Musikhochschule schon, drum wollte ich für ein Jahr Musik
studieren. Daraus sind dann aber zwei mit Auszeichnung abgeschlossene Studien geworden.
Pädagogik bei Prof. Karl Scheit und Konzertfach bei Frau Prof. Luise Walker.
In diesen Jahren war ich sehr aktiv mit Solokonzerten und anderen Auftritten.
Schon mit Studienbeginn musste ich zum Geldverdienen unterrichten, wobei ich selber viel gelernt
habe. Nach Musikschulen in Hollabrunn, Stockerau und Wien hat es mich 1979 nach Schwechat
verschlagen. Und da bin ich seither, nur unterbrochen von drei Kinderjahren.
Mein Unterrichtsstil ist geprägt von der Freude, mit Kindern zu arbeiten. Wenn wir es schaffen, dass
die Finger laufen und aus Noten und Tönen Musik wird, sind wir gemeinsam glücklich. Ich führe
meine SchülerInnen wenn möglich schon im ersten Lernjahr zusammen, damit sie erfahren, wie schön
es ist, gemeinsam zu musizieren. Beim Wettbewerb war ich an die zwanzig mal mit Solo oder
Ensembles, belohnt von mehrheitlich ersten Preisen.
Mit Ende dreißig habe ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt: Cello spielen. Im
Musikschulorchester war ich auch bei mehr als zehn Konzerten dabei. Jetzt spiele ich im Wiener
Tonkunst Orchester und mit großer Begeisterung Streichquartette.


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