14.10.2021

Volksschule Frauenfeld offiziell eröffnet

„Ein Projekt auf das wir besonders stolz sind!“

Eröffnung Volksschule Frauenfeld © Stadtgemeinde Schwechat
Eröffnung Volksschule Frauenfeld © Stadtgemeinde Schwechat

Seit Anfang September (Schulbeginn) ist die neue Volksschule am Frauenfeld bereits in Betrieb. Heute, am 14. Oktober wurde sie offiziell eröffnet. Diese Reihenfolge war auch ein großer Wunsch der Bürgermeisterin Karin Baier. „Mir war es ein Herzensanliegen, dass zuerst die Kinder sowie das Lehrpersonal diese Schule mit Leben füllen und hier ankommen und wir heute gemeinsam die offizielle Eröffnung vornehmen.“

In Schwechat, am Europaplatz 2, wurde am heutigen Donnerstag die neuerrichtete Volksschule Frauenfeld von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeisterin Karin Baier und Baustadtrat DI Simon Jahn offiziell eröffnet. Das hell, freundlich und offen gestaltete Gebäude, das für 18 Klassen ausgelegt ist, wurde mit Investitionen von rund 14 Millionen Euro netto in eineinhalb Jahren errichtet. Zum Festakt waren auch LH-Stellvertreter Franz Schnabl, Bildungsdirektor Johann Heuras sowie zahlreiche Bürgermeister aus dem Bezirk gekommen. Die Segnung wurde durch Mag. Werner Pirkner vorgenommen. Für die angenehme Umrahmung der Feier sorgten Darbietungen der Volksschulkinder, welche unter anderem den Song von Julian le Play mit Team zur Darbietung brachten. Dafür gab es großen Dank von Bürgermeisterin Karin Baier, denn ohne „TEAM“arbeit in allen Belangen wäre dieses wunderbare Objekt nie entstanden.

Zukunft und Perspektive
„Eine Schuleröffnung ist immer etwas Schönes, weil dies immer mit Zukunft und Perspektive verbunden ist“, betonte die Landeshauptfrau in ihrer Festansprache. „Die Schule gehört zu den besonders prägenden Zeiten im Leben, denn hier lernen die Kinder Kameradschaft, knüpfen erste Freundschaften und werden mit unglaublich vielen Kompetenzen ausgestattet,“ sagte sie. „Man lernt aber auch Streitkultur, wie geht man mit Konflikten um und wie meistert man Herausforderungen. Dazu braucht es eine gute Infrastruktur, wie wir sie hier geschaffen haben, und tolle Pädagoginnen und Pädagogen“, sagte Mikl-Leitner.

Die Landeshauptfrau bedankte sich bei den Lehrerinnen und Lehrern, den Eltern und den Kindern für „das Durchalten, das Zusammenhalten und das Zusammenstehen“ während der Corona-Pandemie. „Die letzten eineinhalb Jahre waren eine unglaubliche Herausforderung für die Institution Schule. Das Wichtigste war, den Unterricht aufrecht zu erhalten“, so Mikl-Leitner. „Zusammenstehen und Zusammenhalten“ sei aber auch bei der Errichtung dieses Gebäudes wichtig gewesen, „weil besondere Kraftanstrengungen in dieser herausfordernden Zeit notwendig waren“, so die Landeshauptfrau. Die Schule sei ein „Schmuckkasterl“, was nur in einem „Miteinander von Land, Stadt und Lehrerschaft möglich geworden ist“, führte sie weiter aus.
Bürgermeisterin Karin Baier sagte: „Die Verwirklichung dieser Schule war für die Stadt Schwechat ein großes Projekt, auf das wir besonders stolz sind. Eine großartige Schule mit 18 Klassen konnte in dieser herausfordernden Zeit errichtet werden.“

Baustadtrat DI Simon Jahn stellte im Schnelldurchlauf das gesamte Projekt vor und bedankte sich vor allem auch bei der Verwaltung für die hervorragende Arbeit.

Die neue Volksschule, die gegenüber der Mittelschule am Frauenfeld errichtet wurde, bietet erstmals eine sogenannte verschränkte Ganztagesbetreuung an. Dabei wechseln sich Unterricht und Freizeit zwischen 8 und 16 Uhr ab. Eine der vier ersten Klassen wird mit diesem Konzept geführt. Eine schulische Nachmittagsbetreuung, Angebote von der Musikschule und von Sportvereinen runden das Konzept ab.
 


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