09.02.2021

Corona-Schutzimpfung

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Schutzimpfung Neu © Stadtgemeinde Schwechat

Eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus ist der beste Weg, um einen schweren Krankheitsverlauf zu vermeiden. Darum ist es wichtig, sich durch eine Impfung zu schützen. Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig und kostenlos.

Produktionsbedingt steht in Europa, in Österreich und somit auch in unserem Bundesland der Impfstoff zunächst nur begrenzt zur Verfügung. Es kann derzeit noch nicht jeder geimpft werden, daher ist es notwendig eine Reihung vorzunehmen. Jede verfügbare Dosis wird sofort abgerufen und verabreicht. Zuerst werden jene Menschen geimpft, die am meisten gefährdet sind!

Die Impfstrategie ist bundesweit einheitlich und läuft in Phasen ab. Der Großteil der Bevölkerung wird im zweiten Quartal geimpft werden können.

AKTUELLE PHASE

 

Am Freitag, den 26. Februar um 10 Uhr wurden 54.000 Impftermine für untenstehende Personengruppen des Gesundheitspersonals, spezieller Kontaktpersonen und einer definierten Risikogruppe freigeschaltet.

Geimpft werden diese Gruppen mit dem Impfstoff von Astra Zeneca, daher können nur Personen unter 65 Jahren geimpft werden und einen Termin buchen.

Gemäß dem bundesweit gültigen Impfplan steht folgenden Personengruppen Impfstoff von Astra Zeneca zur Verfügung:

  • Gesundheitspersonal in folgenden Tätigkeitsbereichen
    • Angestellt oder selbstständig in einem Gesundheitsberuf tätig (Ärztin/Arzt, Pflegepersonal, Physiotherapie, Ergotherapie, Ordinationsassistenz, …)
    • Tätig in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
    • Tätig in Apotheken
    • Öffentlicher Gesundheitsdienst mit direktem Personenkontakt
    • 24-Stunden-Personenbetreuung
  • Eine spezielle Risikogruppe, und zwar nur folgende
    • Personen mit Behinderung UND Unterstützung durch eine persönliche Assistenz
    • Persönliche(r) Assistent(in) eines Menschen mit Behinderung
      • Die persönlichen Assistentinnen/Assistenten leisten für Menschen mit Beeinträchtigungen Unterstützung bei der Grundversorgung, bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, der Freizeitgestaltung und der Kommunikation und sie begleiten und fördern auch deren Mobilität. Sie gehören dieser Berufsgruppe an, wenn Sie dies nachweisen können.
  • Kontaktpersonen, und zwar nur folgende
    • Engste Kontaktpersonen (leben im selben Haushalt) von Kindern unter 18 Jahren mit COVID-19 Risiko-Attest
    • Engste Kontaktpersonen (leben im selben Haushalt) von Schwangeren 

Ab Montag, den 1. März um 17 Uhr können zusätzlich folgende Personengruppen diese Termine buchen:

  • ElementarpädagogInnen, BetreuerInnen und übriges Personal in Kindergärten und Tagesbetreuungseinrichtungen, welches unmittelbar in Kontakt mit Kindern steht.
  • PädagogInnen und übriges Personal in Volksschulen und Sonderschulen, welches unmittelbar in Kontakt mit Kindern steht.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie unter www.impfung.at

KURZINFOS

Wo werden die Impfungen stattfinden?
Die Impfungen werden bei den niedergelassenen Ärzten, als auch in dafür eingerichteten Impfstellen und Impfstraßen durchgeführt werden.

Kann man sich jetzt schon für eine Impfung registrieren?
Ja, Sie können sich bereits vorregistrieren unter www.impfung.at/vorregistrierung

Durch Ihre Registrierung bekommen Sie, sobald Sie an der Reihe sind, zeitgerecht entsprechende Informationen via Email oder SMS, ab welchem Zeitpunkt und in welcher Impfstelle Sie geimpft werden können. Dann können Sie sich auch konkret zu einem Termin anmelden.

Bei Bedarf sind wir Ihnen im Rathaus Schwechat bei der Registrierung und später bei der Anmeldung gerne behilflich.

Ab welchem Lebensalter darf der Impfstoff verabreicht werden?
Der Impfstoff ist ab dem 16. Lebensjahr zugelassen.

Wo bekomme ich weitere Informationen zur Impfung?
Alle Informationen zur Impfung in Niederösterreich finden Sie online unter www.impfung.at
Unter der Hotline 0800-555-621 können rund um die Uhr Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe gestellt werden.

Phase 1: in NÖ aktuell im Laufen

  • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal in Alten- und Pflegeheimen
  • Personal im Gesundheitsbereich mit hohem Expositionsrisiko in Krankenhäusern

Danach gemäß Freigabe des Gesundheitsministeriums Zug um Zug erweitert um:

  • Personal im Gesundheitsbereich mit hohem Expositionsrisiko
  • Ordinationen bestimmter Fachrichtungen, Zahnärzte und Ordinationspersonal
  • Rettungsdienst und das testende Personal (Abstrichnahme)
  • Personen sehr hohen Alters (Generation 80+)
  • Einrichtungen mit 80+ Bewohnern, die formal keine Heime sind (div. betreutes Wohnen, Pflegekloster, Tagesbetreuungsstätten, etc…)
  • Hochrisikogruppen (Vorerkrankungen oder körperliche Gegebenheiten mit besonders hohem Risiko)
  • Mobile Pflegedienste

Phase 2:
zusätzlich zu Gruppen der Phase 1:

  • Personal im Sozial- und Gesundheitsbereich mit mittlerem Expositionsrisiko
  • Ordinationen aller Fachrichtungen
  • Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
  • Personen in kritischer Infrastruktur (Polizei, Feuerwehr, Schlüsselpersonal, ..)
  • Risikogruppen (Erweiterte Altersgruppen und Personen mit definierten Vorerkrankungen)
  • Personen höheren Altes (Generation 65+)
  • Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindergärten, Kinderbetreuung, …)
  • Bestimmte Kultureinrichtungen

Phase 3:
zusätzlich zu Gruppen der Phase 1+2:

  • Allgemeinbevölkerung in Reihenfolge gemäß der Empfehlung zur Priorisierung des Nationalen Impfgremius

Wer hat das so festgelegt?
Der Impfplan richtet sich nach der Empfehlungen des Nationalen Impfgremius zur Priorisierung der Corona-Schutzimpfungen.

Das Nationale Impfgremium handelt sich um eine Kommission laut §8 Bundesministeriengesetz zur fachlichen Beratung des für Gesundheit zuständigen Ministers und setzt sich aus Expertinnen und Experten, die jeweils einen oder mehrere der folgenden fachlichen Bereiche abdecken, zusammen: Allgemeinmedizin, Arzneimittelzulassung, Epidemiologie, Immunologie, Infektiologie, Mikrobiologie, öffentliche Gesundheit, Pädiatrie, Pharmakovigilanz, Präventivmedizin, Public Health, Reise-/Tropenmedizin, schulärztlicher Dienst, Vakzinologie, Virologie, sowie Bedienstete der Impfabteilung des Gesundheitsministeriums und Vertreter der Landessanitätsdirektionen.

Alle Mitglieder des Nationalen Impfgremiums verfügen über wissenschaftliche Kenntnisse und praktische Erfahrung im jeweiligen Fachbereich und üben ihre Tätigkeit persönlich, unabhängig und unentgeltlich aus. Laut derzeit gültiger Geschäftsordnung besteht das Impfgremium aus mindestens 8 ständigen Mitgliedern für die Dauer der Funktionsperiode. Jede Funktionsperiode ist mit 3 Jahren begrenzt. Zusätzlich können Expertinnen und Experten für spezielle Fragestellung kooptiert und zu den Sitzungen eingeladen werden.

Was passiert mit Impfstoff der bei einer Impfaktion „überbleibt“?
Der zur Verfügung stehende und vorbereitete Impfstoff ist unter allen Umständen komplett zu verimpfen. Der Impfstoff ist zu kostbar, als das er auf Grund der begrenzten Haltbarkeit verworfen werden sollte.

Wenn im Rahmen einer lokalen Impfaktion am Ende Impfstoff überbleibt (weil z.B. Personen nicht erschienen sind) und dieser Impfstoff nicht weiter gelagert werden kann oder darf, dann kann er vor Ort auch an einen Personenkreis verimpft werden, der eigentlich (noch) nicht für die Impfung vorgesehen ist. Beispiel sind zB anwesende Angehörige, Impfteams, nicht angemeldete Personen die dann doch wollen.

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