25.07.2013

Verkehrskonzept an Politik übergeben

Stadt der kurzen Wege und der vielen Gelegenheiten

Verkehrskonzept Übergabe © Stadtgemeinde Schwechat
Themengruppe Verkehrskonzept © Stadtgemeinde Schwechat

Am Dienstag, den 23. Juli, übergab die Vorsitzende der Themengruppe „Verkehrskonzept“ das Ergebnis ihrer Beratungen an VBgm. Gerhard Frauenberger. Damit wurde die jahrelange Arbeit am neuen Verkehrskonzept für Schwechat abgeschlossen, jetzt hat die Politik über das Konzept zu entscheiden 

Klare Prioritäten

„Schwechat 2030 – Stadt der kurzen Wege und der vielen Möglichkeiten“ – so lautet der Titel des Konzeptes.

Der für Verkehrsangelegenheiten zuständige VBgm. Gerhard Frauenberger: „Das Konzept folgt einem sehr einfachen Grundsatz: Der Stärkere und Schnellere muss auf den Schwächeren und Langsameren Rücksicht nehmen. Daraus folgt eine Prioritätsreihung der unterschiedlichen Verkehrsarten Fußgänger – Fahrrad – Öffentlicher Verkehr – Motorisierter Individualverkehr.“

Wissenschaftliche Grundlagen

Die Grundlagen für das Verkehrskonzept erarbeitete das Schwechater Forschungsinstitut CEIT in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Fachabteilungen für Verkehrswesen und Raumplanung im Rathaus.

Frauenberger: „Mit dem vorliegenden Konzept können sich in Schwechat kleinräumige Strukturen entwickeln. Die leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sind. Das ist wichtig für eine dynamisch wachsende Stadt wie Schwechat.“

Breite Diskussion

Der Entwurf wurde Anfang 2012 von allen im Gemeinderat vertretenen Parteien diskutiert und ergänzt.

Dieser überarbeitete Entwurf für das neue Verkehrskonzept wurde im Herbst 2012 öffentlich aufgelegt. Jede/r SchwechaterIn konnte dann eine ergänzende Stellungnahme dazu abgeben. Diese Stellungnahmen wurden dann von einer 20köpfigen Themengruppe, in der BürgerInnen aus allen Ortsteilen Schwechats vertreten waren, in monatelanger Arbeit behandelt. Die Themengruppe gab selbst fügte noch ergänzende Anregungen hinzu.

Der Vizebürgermeister: „Ich habe diese Empfehlungen übernommen. Jetzt entscheidet die Politik über die Umsetzung.“
 


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