In der Volksschule Schwechat machten sich die SchülerInnen der dritten Klassen gemeinsam mit dem entwicklungspolitischen Verein Südwind der Schokolade auf die Spur. Bei einem Workshop wurde das Thema umfassend erarbeitet.
Hintergründe beleuchtet
Der Südwind wehte durch die Volksschule Schwechat: Einen Schultag lang drehte sich für die teilnehmenden Kinder alles um die Produktion und Reise der beliebten Nascherei. In Form zweistündiger Workshops erarbeiteten die Kinder auf vielfältige Art und Weise u.a. folgende Fragen: Woraus besteht eigentlich Schokolade? Wie sieht eine Rohkakaobohne aus und was ist Kakaobutter? Wo und wie wird Schokolade erzeugt und wer verdient dabei am meisten? In spielerischer Form und mit allen Sinnen erforschten die Kinder die Hintergründe.
Nach der Elfenbeinküste ist Ghana das zweitgrößte Produktionsland von Kakao. Kakaobäuerinnen stehen in Ghana vor großen Herausforderungen. Neben dem erschwerten Zugang zu Krediten und landwirtschaftlichen Betriebsmitteln wie Setzlingen oder Düngemitteln ist es vor allem der Zugang zu Land, der den Frauen oft verwehrt wird.
Faires Einkommen
„Um ein faires Einkommen für Bäuerinnen und Bauern sicherzustellen, empfiehlt Südwind Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf ihrer Schokolade auf Bio- und FAIRTRADE-Siegel zu achten", so Jana Teynor von Südwind NÖ. Gleichstellung und Empowerment von Frauen werden bei FAIRTRADE gezielt eingefordert und unterstützt.
Der von der Klimabündnis- und FAIRTRADE-Stadtgemeinde Schwechat veranstaltete Workshoptag – dem auch VBgm. Mag.a Brigitte Krenn einen Besuch abstattete - fand im Rahmen des Schwerpunkts „Globale Verantwortung“ statt.
Bild 1: VBgm. Mag.a Brigitte Krenn mit Volksschuldirektorin Roswitha Deitzer mit einer der teilnehmenden Klassen.
Bild 2: Beim Verkosten der fairen Schokolade.