vom 26.07.2010 08:21
Tiefbrunnen im Probebetrieb
Seit Jahren forciert die Stadtgemeinde die Aufschließung weiterer Möglichkeiten, Schwechat mit Wasser zu versorgen. Dieser Tage gingen die drei neuen Tiefbrunnen in Probebetrieb – damit bleibt Schwechat bei der Wasserversorgung autonom.
25 Prozent Tiefenwasser
In Mannswörth wurden insgesamt 3 Versuchsbrunnen angelegt, die nun – nachdem sie alle im Vorfeld durchgeführten Tests bestanden haben – in die Wasserversorgung eingebunden wurden. Bgm. NR Hannes Fazekas: „Das Mischverhältnis liegt derzeit bei 25 Prozent Tiefenwasser. Das gesamte Trinkwasser wird in unserer Aufbereitungsanlage ständig kontrolliert und den Bestimmungen entsprechend behandelt.“
Das „neue“ Wasser stammt aus dem zweiten Grundwasserhorizont in einer Tiefe von rd. 100 Metern. Fazekas: „Der dort liegende Grundwasserkörper – also jener Bereich, in dem sich das Wasser ansammeln kann – wurde in der vorletzten Eiszeit geschaffen und führt derzeit Wasser das vor rund 6000 Jahren versickert ist.“ Aus einer Zeit also, in der sich in einer völlig intakten Umwelt reinstes Wasser ansammelte.
Das gesamte Projekt „Tiefbrunnen“ kostete rd. 1,9 Millionen Euro.